Delikate Themen schmackhaft machen

Online-Diskussion zu Steuern und Migration: Steuern sind ein wichtiger Teil der Geschichte der Ungerechtigkeit in der Welt. Leider schrecken viele Menschen zurück, wenn sie das Wort „Steuern“ hören – es erscheint ihnen schwer verständlich, langweilig und vielleicht ein Thema, das man besser den „Experten“ überlässt! Dieser Leitfaden soll Ihnen als Erwachsenenbildner/in helfen zu verstehen, was Steuern sind, warum sie so wichtig sind, welche globalen Trends eine gerechte Steuererhebung bedrohen und was getan werden kann, um Steuerungerechtigkeit weltweit zu beseitigen.

So beginnt der Beitrag der irischen Kollegin zur Lernplattform. Wir haben ihn in der Projektgruppe von Kolleg/innen aus Österreich, Tschechien, Estland, Polen, Spanien und Deutschland diskutiert. Wir waren uns einig: Er macht Lust, sich dem Thema zu befassen.

Migration ist ein komplexes Phänomen. Es trifft Gesellschaften auf unterschiedliche Weise, seien sie Aufnahmeländer oder solche, von denen die Menschen weggehen. Wenn die gut Ausgebildeten das Land verlassen, bleiben dort Lücken. Das Aufnahmeland wiederum profitiert. Ausbildungskosten können gespart und die Bevölkerungsstruktur kann erhalten bleiben, wenn junge, qualifizierte Menschen kommen. Löhne müssen nicht steigen, weil mehr Arbeitskräfte da sind. Was aber, wenn Menschen nicht freiwillig kommen, sondern vor Krieg und Not fliehen? Was, wenn sie älter sind und ihre Abschlüsse nicht anerkannt werden? Wie unterschiedlich sind Menschen von Migration betroffen: die Personen selbst, die Unternehmen, die Bürger/innen? Der Beitrag des polnischen Kollegen von der WSEI-Universität in Lublin stimulierte zur Diskussion. Genau das wollen wir erreichen.

Politische Bildung heute

Im Oktober 2021 erschien beim Wochenschau-Verlag der Band „Standortbestimmung Politische Bildung. Gesellschaftspolitische Herausforderungen, Zivilgesellschaft und das vermeintliche Neutralitätsgebot“. Er wurde von Prof. Dr. Tonio Oeftering und Dr. Steve Kenner herausgegeben.

Die Projektleiterin von weltgewandt e.V., Sophia Bickhardt, hat dazu den Beitrag „Weltoffenheit braucht Weltverstehen. Politische Erwachsenenbildung im Digital-Kapitalismus“ verfasst. Darin wird u.a. Bezug auf die politisch-ökonomische Bildung und Fragen zur Digitalisierung des Geldes genommen. Die erwähnte Lernplattform zur sozio-ökonomischen Bildung konnte aufgrund von technischen Herausforderungen noch nicht online gestellt werden. Dies ist für Anfang des Jahres 2022 vorgesehen.

Feministische Ökonomie und ökologisches Wachstum

Sie sind wie eine Art Gesprächssalon. Unsere regelmäßigen Online-Treffen. Dieses Mal stellten die tschechische und die estnische Kollegin ihre Beiträge für die Lernplattform vor. In Feministische Ökonomie wird im Kontrast zur neoklassischen wirtschaftswissenschaftlichen Schule eingeführt. Besonders markant ist der Unterschied im Menschenbild. Neoklassiker gehen von der Annahme des „Homo economicus“ aus, der stets rationale Entscheidungen frei von jedem gesellschaftlichen Einfluss trifft, seine Interessen verfolgt und unbegrenzt Bedürfnisse hat. Feministische Ökonominnen nehmen demgegenüber an, dass der Mensch ein Beziehungswesen ist, das durch verschiede Einflüsse wie Geschlecht, Alter, sozialen Status, Werte u.a. geprägt ist. Entsprechend würden die Entscheidungen des Menschen durch verschiedene Faktoren beeinflusst – schon aufgrund von ungleichen Ausgangslagen.

Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit – geht das? Was hat es mit „Grünem Wachstum“, „De-Growth“ oder „sozialen Grenzen des Wachstums“ auf sich? Und was heißt „decoupling“?Welche unterschiedlichen Ansätze für Nachhaltigkeit gibt es? Ein Thema, das lebhafte Debatten hervorrufen kann. Die Kolleg/innen brachten ihre Kenntnisse dazu ein. So zum Beispiel den Hinweis auf das Wachstumsdilemma oder auf ein sozialverträgliches, nachhaltiges „Entwachsen“ von ökonomischer Entwicklung.

Und immer wieder kamen auch methodische Fragen auf: Sind die Aussagen klar genug und leicht zu erfassen? Geht die Klarheit zulasten der Komplexität? Wie kann man beides sinnvoll kombinieren – schon um Perspektivenvielfalt zu ermöglichen? Aber ohne zu verwirren?

Nicht gerade in gediegener Salonatmosphäre, doch ein gepflegter Austausch war es auch dieses Mal, sachbezogen, von Respekt getragen und dem Interesse, Neues zu lernen.

Ungleichheit und ökonomische „Schulen“

Ungleichheit – was kann man darunter verstehen? Und welche verschiedenen ökonomischen „Schulen“ gibt es? Das war Gegenstand unseres jüngsten Online-Treffens am 7. Oktober 2021. Diskutiert wurden zwei weitere Beiträge für unsere Lernplattform. Die österreichischen Kolleg/innen stellten ein sozioökonomisches Verständnis von Ungleichheit vor, das über die übliche Interpretation der Einkommensungleichheit hinausgeht und z.B. auch die weltweite Ungleichheit im Verbrauch von CO2 berücksichtigt. Sie betonten, dass Ungleichheit nicht „natürlich“ gegeben, sondern durch gesellschaftliche Verhältnisse und Machtbeziehungen hervorgebracht wird. Es wird erwartet, dass sie weiter zunimmt. Welche Art von Sozialstaatlichkeit wäre daher nötig, ein gutes Leben für alle zu ermöglichen? Wie kann sichergestellt werden, dass die Diskussion von Ungleichheit auch mit Blick auf die großen Themen wie Klimawandel, Digitalisierung (Plattformökonomie u.a.), Migration, Zukunft der Rente geschieht?to the big issues such as climate change, digitalisation (platform economy, etc.), migration, the future of pensions?

Mit „Wirtschaft“ wird oftmals eine bestimmte Art, sie zu betrachten, assoziiert. Doch weit gefehlt. Eingebettet in historische Kontexte und entlang des unterschiedlichen Verständnisses von Arbeit ging die Kollegin der spanischen Partnerorganisation auf Ideen von Smith, Ricardo, Marx, Keynes und neueren Autoren ein. Wie so oft in diesem Jahr war dies eine anregende Zusammenkunft – im nächsten Jahr dann als ‚reales‘ Treffen.

Wachstum und Entwicklung

Austausch. Regelmäßig treffen wir uns online. So auch am 24.03.21. Kolleginnen von Organisationen aus sieben europäischen Ländern planten ihre Aktivitäten. Aufs Neue, aufs Neue, aufs Neue. Glücklicherweise blieb auch Zeit für Inhalte. Zum Beispiel für die Frage nach dem Zusammenhang von Wirtschaftswachstum und Umweltverträglichkeit. Welches Wachstum brauchen wir? Und was kann in einem Wirtschaftssystem ohne Wachstum geschehen? Welchen Übergang kann es geben hin zu einer wirklich ökologischen Wirtschaftsweise? Was kennzeichnet den Unterschied zwischen ökonomischem Wachstum und Entwicklung? Ein intensiver Austausch und wieder einmal ein tolles Klima in der Gruppe.

Krisen überwinden – Zukunft gestalten

Workshop auf dem Digital-Forum der Gesellschaft für Sozioökonomische Bildung und Wissenschaft

Anstelle ihrer Jahrestagung veranstaltet die GSÖBW am 19. März 2021, 9-13 Uhr ein Digital-Forum. Zwei Vertreterinnen von weltgewandt e.V. werden das Projekt “Frischer Wind für die Ökonomie – in Europa” vorstellen. Die allgemeine Einführung wird mit der Vorstellung des entstandenen Beitrags zum Thema Geldschöpfung und zur Modern Monetary Theory (MMT) samt einer didaktischen Übung verbunden.

Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie / findet Ihr auf der Website der GSÖBW. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir laden herzlich ein!

Workshop: Frischer Wind für die Ökonomie

Das war deutlich besser, als erwartet.“ „Der Austausch und die Feedback-Kultur waren sehr gut. Die Kommentare auf die Artikel waren sachbezogen und überaus hilfreich. Das ist nicht selbstverständlich.“ „Kooperation, das ist der Sinn von EU-Projekten.“ „Die interaktiven didaktischen Teile haben mich sehr beeindruckt.“ „Gute Atmosphäre trotz Online-Kommunikation.

Eine Woche lang, vom 16.-20.11.2020, verständigten sich die Projektbeteiligten aus sieben Organisationen in sieben Ländern Europas über die ersten sieben Beiträge zur Lernplattform. Coronabedingt musste der Workshop mehrfach verschoben werden und nun online stattfinden. Zur Diskussion standen Abhandlungen zur Modern Monetary Theory (MMT), zu Schulden, Europa und dem globalen Süden, Wirtschaftlichen Strategien zur Bewältigung von Krisen, Perspektiven auf die Zukunft Europas: Wettbewerb oder Kooperation?, zu Öffentliche Güter und Sozialer Wohlfahrt, Klima und Wirtschaft und dem Empowerment von Frauen als Akteur:innen im Wirtschaftsgeschehen.

Multiperspektivisch: was meint das?

So vielfältig die Themen, so verschieden sind die Zugänge, die die Autor:innen wählten. Sind die einen mit dem neoklassischen Ansatz sozialisiert und mit dem Bezug auf mehrere theoretische Rahmensetzungen in einem Artikel weniger vertraut, so tendieren andere zu (post-)keynesianischen Perspektiven und kontrastieren sie mit neoklassischen Argumenten. Gibt nur eine Sicht? Wie sind Bildungsmaterialien am besten zu gestalten, so dass Leser:innen „wissen, woran sie sind“ und nicht überwältigt werden? Das unaufgeregte, recht häufige Gespräch über diese Fragen förderte das Erkunden der anderen Perspektiven und die Reflexion der eigenen. Sicher ist schon jetzt: Die Lernplattform wird eine Art Gesamtkunstwerk.

Online-Didaktik

Erfrischend und erfahrungsgesättigt führte die irische Partnerin in den Gebrauch interaktiver Online-Tools ein. Mentimeter, speakeasy, jamboard und padlet fanden sogleich Anwendung beim Versuch, die ausgearbeiteten didaktischen Teile der Bildungsmaterialien gemeinsam online zu erproben. Es ging erstaunlich gut. Die Teilnehmer:innen erfuhren, dass Deutschland weltweit am meisten Braunkohle verbrennt, rund 80% des globalen Primärenergieangebots aus fossilen Brennstoffen besteht, übten sich in Bankbilanzen, debattierten Krisenszenarios und trugen Makro- und Mikro-Faktoren zusammen, die es für eine Unternehmensgründung zu bedenken gilt. Und vieles andere mehr. Die Materialien werden unter Berücksichtigung der Rückmeldungen nun überarbeitet und Anfang 2021 über die Lernplattform zugänglich gemacht.

Online-Workshops: eine unsinnlich-sinnliche Erfahrung

Dennoch: ein Online-Workshop kann überbrücken, doch die Intensität und Vielseitigkeit eines ‚realen‘ Austauschs nicht ersetzen. Längst nicht alle didaktischen Teile konnten gemeinsam angewandt und diskutiert werden. Es fehlten die Gespräche zu zweit oder in Kleingruppen beim Essen oder abendlichen Ausklang, die sich so positiv auf das Gruppengeschehen auswirken. Es fehlten die Ideen der Pausengespräche und die Möglichkeit, einzelne Themen zu vertiefen. Im Online-Workshop kann man zwar sich selbst sehen, doch anderen nicht in die Augen gucken. Die meisten aus der Gruppe kannten sich bereits. Das war unser Vorteil.

Sozioökonomische Bildung ist Demokratiebildung

Unser Ziel ist es, wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich zu machen. Gerade in Zeiten tiefgreifender Umbrüche, von Klimawandel, Veränderungen durch Digitalisierung, zu erwartende negative Folgen der Corona-Krise für die Wirtschaft und die soziale Sicherheit der Bürger:innen mag dies darin unterstützen, nicht in Deutungen von Wirklichkeit zu verfallen, die mit der Geringschätzung anderer Menschen oder Gruppen einher gehen.

Frauen und Wirtschaft

Videokonferenz, 29.10.20

Frauen sind auf dem Arbeitsmarkt oft benachteiligt. Sie verdienen in vergleichbaren Positionen in der Regel weniger. Sie sind kaum in Führungspositionen vertreten. Sie werden als „Risikogruppe“ wahrgenommen, wenn sie alleinerziehend sind. Und oft haben sie noch zu wenig Selbstvertrauen, wenn es darum geht, ihre Möglichkeiten zu Wirklichkeiten werden zu lassen. Die Partnerin der tschechischen Organisation AVITEUM widmete sich diesen Fragen und stellte in ihrem Beitrag Strategien zum Empowerment von Frauen bezüglich ihrer Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt vor. Die Rückmeldungen der Kollegen waren sachbezogen, unaufgeregt und wertschätzend. Wieder kam das Thema auf die Frage, was einen multiperspektivischen Zugang in der Darstellung eines Themas ausmacht. Dazu wurden verschiedene Überlegungen zusammengetragen. Wir werden sehen, was das Ergebnis ist. Bald zu lesen auf der Lernplattform. 🙂

Wirecard: der Skandal, die Konsequenzen

Wirbel um Finanzbetrug. Wie steht es um den Schaden für die Gesellschaft? Ein Vergleich.

2018 wurde Wirecard Teil des Deutschen Aktien Index (Dax) und galt damit als eines der dreißig wichtigsten Unternehmen in Deutschland. Das Geschäftsmodell von Wirecard waren digitale Bezahldienste. Für eine kurze Weile schien Wirecard das einzige europäische Unternehmen zu sein, das sich anschickte in einer Liga mit den amerikanischen Tech-Firmen zu spielen. Heute wissen wir es besser:

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen machte Wirecard jahrelang Verluste. Die Münchner Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass das Unternehmen seit 2015 Scheingewinne auswies. Mehr als drei Milliarden Euro könnten verloren sein. In dem Fall stehen auch die Finanzaufsicht Bafin und eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in der Kritik, denen der Betrug nicht auffiel.“ (faz, dpa, 8.10.2020)

Als politische Konsequenz schlägt die Bundes-Regierung nun einen Aktionsplan vor: „Wirtschaftsprüfer sollen künftig nicht nur bei vorsätzlichem Betrug, sondern auch bei grober Fahrlässigkeit haften. Wer Bilanzen von Unternehmen prüft, soll diese nicht mehr gleichzeitig beraten dürfen. Staatliche Kontrolleure der Finanzaufsicht Bafin sollen striktere Durchgriffsrechte bekommen, Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen mehr Informationen, Anleger und Verbraucher mehr Rechte.“ (Süddeutsche Zeitung vom 8.10.2020)

Gleichzeitig nimmt nun auch ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss seine Arbeit auf, der die Rolle der einzelnen Akteure einschließlich die von Politiker:innen beleuchten soll. Denn während die Financial Times der deutschen Tech-Erfolgsgeschichte schon seit einigen Jahren misstraute und immer wieder über mögliche Fehler in den Bilanzen schrieb, verteidigte die deutsche Bafin aber auch die deutsche Regierung Wirecard – und wiegte so die Anleger:innen in Sicherheit.

(Mehr zu dem Angriffs-und-Verteidigungsduell zwischen der Financial-Times und deutschen Institutionen: Wirecard: the timeline und „Das wahre Ende der Deutschland-AG“ vom Redaktionsnetzwerk Deutschland.)

Eine entdramatisierende Haltung zu dem Skandal nimmt ausgerechnet die vielfach als „links“ geltende tageszeitung/taz, ein. Unter der Überschrift „Betrug braucht gute Stories“ wird argumentiert, dass der Wirecard-Skandal im Vergleich zu anderen Finanz-Skandalen überschätzt würde. Bilanzbetrug sei relativ selten. Irgendwann fliege die Sache auf, die Aktionär:innen verlören ihr Geld, die Betrüger würden strafrechtlich belangt. Der Schaden sei überschaubar und die Rechtsordnung wäre durch Strafe wiederhergestellt. Gefährlicher würde es, „wenn alle Banken gleichzeitig auf den gleichen Unsinn wetten.“

Viel schlimmer als der Wirecardbetrug, dessen Schaden auf die Anleger:innen und einige Geschäftspartner:innen beschränkt bliebe, seien Skandale, die die Gesellschaft als solche schädigten. Wie die Finanzkrise 2008, als der ganze Finanzsektor Casino spielte und eine globale Wirtschaftskrise auslöste. Trotz der riesigen Dimension seien Banker so gut wie nicht bestraft und wären vor allem die Regeln für den Finanzsektor nicht ernsthaft verändert worden, um eine Wiederholung zu verhindern. Auch die Cum-Ex-Betrugsfälle oder Steuerhinterziehung schädigten die Gesellschaft viel stärker als der Wirecard-Betrug – zögen aber weniger Aufmerksamkeit auf sich und hätten weniger Konsequenzen.

Aus dem Skandal könne man lernen: Whistleblower zu honorieren, die Kompetenzen der Bafin auszuweiten und die Fahnder gezielt einzusetzen. „Nicht Bilanzfälschung ist das größte Problem, sondern Steuerbetrug.“

Foto: Markus Fiedler auf unsplash.com

Einblicke in den Maschinenraum

Oeconomia – die Entstehung von Geld und Schulden: Die Filmemacherin Carmen Losmann stellt naiv anmutende Fragen, die doch ins Mark unseres Wirtschaftssystems treffen: Wie kommt Geld in die Welt? Wer übernimmt die Schulden? Wächst eine Wirtschaft nur, wenn die Kredite wachsen? Ist Gewinn nur möglich, wenn Menschen, Unternehmen oder der Staat sich verschulden? Wer kollabiert zuerst, unser Ökosystem Erde oder der Kapitalismus? Im Film werden grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge anschaulich dargestellt und durch prominente Banker bestätigt. Zu Wort kommen auch Bürgerinnen und Bürger, die diese Zusammenhänge aufspüren und kritische Fragen stellen. Ein lehrreicher Film, der doch kein Lehrfilm ist, häufig zum Schmunzeln veranlasst – und Lust macht, sich weiter mit diesen Fragen zu beschäftigen.

Bild: City of London, Wikipedia